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CONCEPT Laser GmbH
  • LaserCUSING®
    Source: Concept Laser GmbH

Die Technologie

Bei dem Metall Laserschmelzverfahren werden handelsübliche Serienwerkstoffe in Pulverform durch einen hochenergetischen Faserlaser lokal aufgeschmolzen. Während des Laserprozesses wird das inkomponentige Metallpulver vollständig aufgeschmolzen. Nach dem Erstarren verfestigt sich das Material. Auf diese Weise erhält das fertige Bauteil nahezu ideale Materialeigenschaften.

Die Bauteilkontur wird durch Ablenkung des Laserstrahls mittels einer Spiegelablenkeinheit (Scanner) erzeugt. Der Aufbau des Bauteils erfolgt Schicht für Schicht durch Absenkung des Bauraumbodens, Neuauftrag von Pulver und erneutem Aufschmelzen.

 

Das Verfahren bietet folgende Vorteile:

Geometriefreiheit – komplexe oder konventionell nicht herstellbare Bauteilgeometrien können mit dem Laserschmelzverfahren werkzeuglos gefertigt werden. Der Herstellung von Bauteilen mit innen liegenden Hohl- oder Gitterstrukturen sind mit dieser Technologie keine Grenzen gesetzt!

green technology - Bei dem LaserCUSING® Verfahren handelt es sich um eine nahezu abfallfreie Produktion. Metallpulver, das nicht verschmolzen wurde, kann komplett und ohne Materialverlust für weitere Prozesse wiederverwendet werden. Weiterhin ist der Laserprozess nahezu emissionsfrei. Durch den hohen Wirkungsgrad der bei Concept Laser verwendeten Lasersysteme wird die eingebrachte Energie effizient in Arbeitsleistung umgewandelt.

Near net shape – Die Herstellung von Bauteilen mit endkonturnaher bzw. einbaufertiger Geometrie verkürzt die Herstellungszeit und spart Kosten.



LaserCUSING® - Laserschmelzen mit Metallen

Mit dem patentierten LaserCUSING®-Verfahren von Concept Laser werden mechanisch und thermisch belastbare metallische Bauteile mit hoher Präzision erstellt. Der Begriff LaserCUSING®, zusammengesetzt aus dem C von Concept Laser und dem englischen FUSING (vollständig aufschmelzen) beschreibt die Technologie: Das Schmelzverfahren generiert Schicht für Schicht Bauteile unter Verwendung von 3D-CAD- Daten.

Dabei wird feines pulverförmiges Metall durch einen hochenergetischen Faserlaser lokal aufgeschmolzen. Nach dem Erkalten verfestigt sich das Material. Die Bauteilkontur wird durch Ablenkung des Laserstrahls mittels einer Spiegelablenkeinheit (Scanner) erzeugt. Der Aufbau des Bauteils erfolgt Schicht für Schicht (mit einer Schichtstärke von 15 - 500 μm) durch Absenkung des Bauraumbodens, Neuauftrag von Pulver und erneutem Schmelzen.

Die Besonderheit der Anlagen von Concept Laser ist eine stochastische Ansteuerung der Slice-Segmente (auch „Islands“ genannt), die sukzessive abgearbeitet werden. Das patentierte Verfahren sorgt für eine signifikante Reduktion von Spannungen bei der Herstellung von sehr großen Bauteilen.

Mit dem LaserCUSING® Schichtbauverfahren können sowohl Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung, als auch Direktbauteile für die Branchen Schmuck, Medizin, Dental, Automotive, Luft- und Raumfahrt gefertigt werden. Dies gilt für Prototypen und Serienteile.