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CONCEPT Laser GmbH

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Pressemitteilung: Frank Herzog zum „Best CEO in the Additive Manufacturing Industry 2015“ gewählt

Lichtenfels (Deutschland), 16.10.2015: Nächste Ehrung für Frank Herzog, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser. Nach der Nominierung zum Deutschen Zukunftspreis 2015 wurde Frank Herzog von der Zeitschrift „European CEO” aus London zum “Best CEO in the Additive Manufacturing Industry 2015” gewählt. Die Jury würdigte damit die herausragende unternehmerische Leistung und den dadurch bedingten wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens Concept Laser in den 15 Jahren seit der Gründung im Jahre 2000. Darüber hinaus ehrte die Jury seine Verdienste und Leistungen rund um das Thema Laserschmelzen mit Metallen, und somit auch für die additive Fertigung als wegweisende Technologie.

Die Auszeichnung „CEO of the Year“ wird seit etwas mehr als 8 Jahren durch die Zeitschrift „European CEO“ in London vergeben. Ein Netzwerk von Journalisten und Brancheninsidern beobachtet branchenübergreifend prägende Trends, Initiativen und Entwicklungen in der Industrielandschaft Europas sowie die dahinter stehenden Führungskräfte und CEOs. Die Zeitschrift berichtet vierteljährlich über die aktuellen Aktivitäten von Wirtschaftsführern. Leser des Mediums sind, nach Aussage des Verlegers, 54.000 Führungskräfte in 28 europäischen Ländern. Die Onlineplattform erzielt 2,2 Millionen Zugriffe pro Monat und der Newsletter der Zeitschrift erreicht 35.000 Führungskräfte. Zum Weltwirtschaftsforum in Davos (21.-23. Januar 2016) wird die Zeitschrift nochmals alle Sieger der unterschiedlichen Kategorien in ihrer aktuellen Ausgabe vorstellen.

 

Wahl des „CEO of the Year“ in 2015

Ziel der Auszeichnung „CEO of the Year“ ist es, herausragende Unternehmer auszuzeichnen. Jedes Jahr befragt „European CEO“ dazu eine interne Jury, welche unternehmerischen Persönlichkeiten sie als prägend für die Zukunft ansieht. Die Redaktion ermittelt dann in einem Ranking, welche Person, die meisten Stimmen im Panel auf sich vereinigen konnte. 2015 standen in der Kategorie Additive Manufacturing drei Unternehmer im Finale um die begehrte Auszeichnung. Nach Aussage der Jury gab es, wie so oft, leidenschaftliche Diskussionen, welche Person, in welcher Branchenkategorie und mit welchen Argumenten das Rennen macht.

 

„European CEO“ honoriert herausragende unternehmerische Leistung von Frank Herzog

Die Jury würdigte das nachhaltig starke Wachstum des Unternehmens als Ausdruck der perspektivischen Führung Frank Herzogs. Nach einem Umsatzplus von 75% in 2014 konsolidierte Concept Laser das Wachstum auf hohem Niveau mit einer weiteren Umsatzsteigerung von 35% im ersten Halbjahr 2015. Wurden im vergleichbaren Vorjahreszeitraum 45 Anlagen verkauft, so sind in diesem Jahr bereits 68 Aufträge eingegangen, was einem deutlichen Anstieg von ca. 50% entspricht. Bis Ende des Jahres soll die Anzahl der verkauften Maschinen sogar auf 150 Stück anwachsen. Darüber hinaus stieg der Umsatz zum 30.06.2015 um weitere 35% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Erneut war der ansteigende Umsatz vor allem dem Absatz von Großanlagen in der 1000W-Laser-Klasse sowie der Nachfrage der Luft- und Raumfahrtindustrie in den USA geschuldet. Auch die Mitarbeiterzahl stieg im ersten Halbjahr 2015 um weitere 30% im Vergleich zum Jahr 2014 an. Diese liegt, nach Auskunft des Unternehmens, bei derzeit ca. 150 Mitarbeitern, Tendenz steigend.

Zudem wurden, insbesondere in den letzten beiden Jahren, zahlreiche Investitionen getätigt, um den strukturellen Anforderungen dieses beachtlichen Wachstums gerecht zu werden und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Dazu eröffnete Concept Laser in 2014 ein neues Entwicklungszentrum für den Ausbau der F&E-Aktivitäten für Anlagen, Verfahren und Materialien, welches mittlerweile ca. 50 Mitarbeiter aus diesem Bereich beherbergt. Dem folgte ein massiver Ausbau der Fertigungs- und Montagekapazität, abgerundet mit einem neuen, wertstromoptimierten Logistikzentrum, das in 2015 an den Start ging.

 

„European CEO“ würdigt zudem das additive Laserschmelzen als herausragende Technologie

Neben dem unternehmerischen Aspekt wurden auch das Engagement und die Innovationsleistung von Frank Herzog für das Additive Manufacturing als eine wegweisende neue Technologie gewürdigt. „Die Auszeichnung ist eine wichtige Bestätigung für die Innovationsleistung von Concept Laser. Wir als Unternehmen sind glücklich, dass das Additive Manufacturing derzeit für einen Paradigmenwechsel in der Konstruktion und der Fertigung sorgt. Künftige Bauteilentwicklungen werden leistungsfähiger, qualitativ hochwertiger, schneller verfügbar und wirtschaftlicher sein.“ Paradigmenwechsel in der Konstruktion bedeutet: Leichtbauansätze, die Integration neuer Funktionen, Topologie-Optimierung oder auch bionische Strukturelemente werden Einzug in das konstruktive Denken erhalten. Letztendlich sorgt die mit dem Verfahren einhergehende Geometriefreiheit für immer neue Produktideen. „Immer dann, wenn das digitale 3D-Produkt besser und preiswerter sein wird, dann schlagen wir ein neues Kapitel auf. Ich bin überzeugt, dass der industrielle 3D-Metalldruck eine herausragende Zukunft vor sich hat,“ so Frank Herzog.

 

Hintergrundinformation: 15 Jahre Concept Laser

Die Concept Laser GmbH stellte 2001, ein Jahr nach der Gründung als Start-up durch Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser, die weltweit erste industrielle Laserschmelzanlage vor. Heute verfügt der Pionier mit seinem LaserCUSING-Verfahren über 50 erteilte Patente, sowie 100 Patentanmeldungen. Es entstehen 3D-Bauteile aus Metall mit gesteigerten Merkmalen in einer digitalen Prozesskette, die mit klassischen Methoden der Zerspanung nicht herstellbar wären. Mit über 400 installierten Anlagen zählt Concept Laser zu den wesentlichen Impulsgebern des pulverbettbasierten Laserschmelzens mit Metallen, auch als „Green Technology“ bezeichnet. So setzen heute die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie, die Medizin- und Dentaltechnik und andere Branchen strategisch auf den 3D-Metalldruck als Fertigungsstrategie der Zukunft und Ausdruck der „Industrie 4.0“.

 

 

 




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