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CONCEPT Laser GmbH

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Pressemitteilung: iF DESIGN AWARD 2017 für User Interface Design der M LINE FACTORY von Concept Laser

Lichtenfels (Deutschland), 13. März 2017: Das User Interface (Bedienoberfläche) der Software Suite CL WRX 3.0 von Concept Laser wurde mit dem iF DESIGN AWARD 2017 ausgezeichnet. Die intuitiv zu bedienende, ergonomisch optimierte und nutzerorientierte Oberfläche der Software Suite CL WRX 3.0 fand den Zuspruch der 58-köpfigen internationalen Jury.

Entwicklungspartner des User Interface Designs ist HMI Project aus Würzburg. Die Human Machine Interface-Spezialisten konnten damit einmal mehr zeigen, dass ihnen bei Design und Usability von Bedienoberflächen kaum einer etwas vormachen kann. Zusammen mit HMI Project entwickelte Concept Laser ein HTML5-basiertes User Interface zum interaktiven Dialog des Benutzers mit dem Maschinenproduktionsumfeld des Additive Manufacturing. Dieses neue User Interface der Software Suite CL WRX 3.0 von Concept Laser wurde zur formnext powered by TCT 2016 nach einem 12-monatigen Entwicklungsprozess fertiggestellt. Eben dieses gewann den diesjährigen iF DESIGN AWARD und zählt somit zu den Preisträgern des weltweit renommierten Design-Labels.

 

Innovatives Design trifft HTML5-Technologie

Die Struktur und grafische Aufbereitung der interaktiven Bedienoberflächen von CL WRX 3.0 erlaubt ein Höchstmaß an Transparenz und schneller Erfassbarkeit von Parametern auf lokalen oder mobilen Endgeräten. Zu den wesentlichen Merkmalen, wie die Jury es wertete, zählen verbesserte Selbstbeschreibungsfähigkeit, bessere Ergonomie, höhere Effizienz, Verkürzung von Einlernzeiten, bessere Akzeptanz, Reduzierung von Fehlbedienungen, höhere Betriebssicherheit und ein qualitativ hoher Gesamteindruck. Laut HMI Project ermöglicht das Design eine Abgrenzung vom Wettbewerb und sorgt letztendlich für mehr Spaß bei der Bedienung. Die offene, standardbasierte HTML5-Technologie erlaubt die Trennung von Design, Inhalt und Funktionalität. Schnelles Testen und Prototypisierung wird so möglich. Unterstützt werden auch intuitive Gesten und Multitouch sowie die einfache Integration von semantischen Animationen. Ermöglicht wird eine systemunabhängige, einheitliche Darstellung und responsives Verhalten für unterschiedliche Bildschirmgrößen und Endgerätetypen. Auch die Erweiterung von Funktionen kann auf dieser technischen Basis sehr einfach geschehen.

 

Webbasierte Technologien sorgen für schnelle Orientierung in der Produktion

Eine klare und prozessorientierte Architektur ist das Kennzeichen von CL WRX 3.0. Sie ermöglicht eine effizientere Produktion in einer Smart Factory. Der Status aller Anlagenkomponenten kann dabei jederzeit überwacht werden. Das webbasierte App-Konzept sorgt für Modularität und Erweiterbarkeit. Für die flexible Anpassung an größere Produktionsverbünde stehen Schnittstellen nach außen zur Verfügung. Erwähnenswert sind auch die einheitliche Bedienung über alle Applikationen hinweg und die flexible Individualisierbarkeit durch konfigurierbare Widgets. Apps sind kombinierbar, und ein schneller App-Wechsel über Teil- / Vollintegration ist möglich. Die Software erlaubt es, Daten zentral zu verwalten bei klaren Berechtigungskonzepten, sowohl im Netzwerk als auch für lokal verfügbare Applikationen. Dem zugrunde liegt eine Gliederung in Benutzerrollen mit nutzerrollenabhängigem Funktionsumfang. Dem Bediener zeigt sich eine intuitive, grafisch gegliederte Benutzeroberfläche mit funktionalen Animationen. Eine Komfortbedienung durch Multi-Touch-Gesten gehört ebenfalls zum neuen Design. Für Orientierung sorgt nicht zuletzt ein stimmiges Farbkonzept. Workflow-orientierte Navigation und transparente Parameterdarstellung erlauben eine einfache Abbildung komplexer Prozesse. Alle Punkte zusammen ergeben einen harmonischen Gesamteindruck und eine optimale Usability.

 

M LINE FACTORY als Herzstück der industriellen Serienfertigung                
Die neue Maschinenlösung M LINE FACTORY von Concept Laser geht komplett neue Wege in der Anlagenarchitektur und bietet ein noch nie dagewesenes Maß an Automation und Innovation. Erstmals werden Bauteilproduktion sowie Auf- und Abrüstvorgänge in zwei unabhängigen Maschineneinheiten stattfinden, sodass diese räumlich getrennt voneinander betrieben werden können und beliebig kombinierbar sind. Dies ermöglicht es, Produktionsabläufe nun parallel statt sequenziell ablaufen zu lassen, sodass Stillstandzeiten deutlich reduziert werden und somit die Verfügbarkeit und Ausbringungsmenge der Prozesskette erhöht wird. Die modulare Anlagentechnik der M LINE FACTORY bildet zudem das Herzstück des Konzeptes der „AM Factory of Tomorrow“ von Concept Laser, welches auch vor- und nachgelagerte Stufen des Produktionsprozesses sowie die Anbindung konventioneller Fertigungsmethoden vorsieht. Das Konzept setzt den „Industrie 4.0“-Leitgedanken in Form von Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung einer beliebigen Anzahl von Maschinen konsequent um und erlaubt so die wirtschaftliche Serienproduktion additiver Metallbauteile. Mit Hilfe der Software Suite CL WRX 3.0 lässt sich ein solches Produktionsszenario steuern und überwachen. Sie verknüpft dabei alle Units und Module der M LINE FACTORY und bietet Zugriff für die Mitarbeiter und Bediener auf alle Prozesskomponenten.

 

Die M LINE FACTORY im Detail

Die M LINE FACTORY besteht aus zwei unabhängigen Maschineneinheiten. Die M LINE FACTORY PRD als Production Unit verfügt über einen max. Bauraum von 400 x 400 x 425 mm³ (x,y,z) und ist wahlweise mit 1 bis 4 Laserquellen mit je 400W oder 1.000W Laserleistung ausgestattet. Das Herzstück bilden drei voneinander unabhängige Module, das Dosiermodul, das Baumodul und das Überlaufmodul, welche erstmals einzeln angesteuert werden können und somit keine zusammenhängende Einheit bilden. Dabei werden die einzelnen Module über ein Tunnelsystem im Inneren der Anlage bewegt. So kann z.B. bei der Zufuhr von neuem Pulver das leere Modul der Pulverbevorratung durch ein neues Modul sofort automatisiert ersetzt werden, ohne dass der Bauvorgang, wie bisher üblich, zwingend unterbrochen werden muss. Auch fertige Baujobs können nun mit dem eigenen Modul aus der Maschine gefahren werden und direkt durch ein neues vorbereitetes Baumodul ersetzt werden, sodass der Produktionsbetrieb sofort wieder aufgenommen werden kann. Für Aufrüst- und Abrüstvorgänge steht die räumlich getrennte, autarke M LINE FACTORY PCG als Processing Unit zur Verfügung. Dies ermöglicht „optimale Nutzfenster“ bis hin zum Ideal einer 24/7-Verfügbarkeit der Anlagentechnik. Die neue Processing Unit verfügt über eine integrierte Siebstation und ein Pulver-Management. Es werden nun keine Container mehr für den Transport zwischen Maschine und Siebstation benötigt. Entpacken, Vorbereitungen für den nächsten Baujob sowie Sieben finden somit in einem geschlossenen System statt, ohne dass der Bediener in Kontakt mit dem Pulver gerät. Ebenso ist ein automatisierter Materialfluss ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. So kommen geschlossene Module für Transport und Materialbereitstellung zum Einsatz.




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