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CONCEPT Laser GmbH

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Pressemitteilung: Concept Laser meldet für das erste Halbjahr 2016 eine Umsatzsteigerung von 88 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Lichtenfels (Deutschland), 17/08/2016: Erneut vermeldet Concept Laser für das erste Halbjahr 2016 Zahlen auf Rekordniveau. Wie die Unternehmensleitung betont, ist der Übergang zur industriellen Serienfertigung in einigen Branchen überzeugend angekommen. Insbesondere die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Medizintechnik, aber auch andere Branchen, engagieren sich zunehmend im 3D-Metalldruck. Dies setzt Concept Laser erneut einer hohen Dynamik aus, die von zahlreichen strukturellen und organisatorischen Maßnahmen begleitet wird. Der Umsatz zeigt sich dabei weiterhin von seiner besten Seite. Die Umsatzsteigerung zum Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2015) betrug im 1. Halbjahr 2016 stolze 88 %.

 

Die Umsatzsteigerung übertraf damit die Planzahlen. Dazu Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser: „Der Übergang zur industriellen Serienfertigung additiv hergestellter Metallbauteile stimuliert unser Wachstum immer stärker. Aber auch unser ständiges Bestreben, die Technologie mit weiteren Innovationen voranzutreiben und die Bedürfnisse des Marktes und unserer Kunden bestmöglich zu bedienen, zahlt sich an dieser Stelle aus. Der nächste logische Schritt wird dann ab Ende 2016 die kommerzielle Einführung unserer neuen Maschinenarchitektur sein.“ Getragen wird das Wachstum auch durch Dienstleister, die weltweit ihren Maschinen- und Anlagenpark aufrüsten, um die große Nachfrage nach additiv gefertigten Bauteilen aus Metall bedienen zu können. Darüber hinaus leisten auch die Multilasertechnik und die X line 2000R, die über den weltweit größten Bauraum für das pulverbettbasierte Laserschmelzen mit Metallen verfügt, ihren Beitrag zum Erfolg. Der Wachstumspfad zeigte sich auch bei der Mitarbeiterzahl, welche auf 190 anstieg (per 30.06.2016). Für das zweite Halbjahr 2016 erwartet Concept Laser, aus heutiger Sicht, ebenfalls einen Umsatz über Plan.

 

In-situ-Prozessüberwachung mit QM Meltpool 3D: Vorreiterrolle beim Thema Qualitätssicherung und -überwachung

Die In-situ-Prozessüberwachung zählt bereits seit 2004 zu den strategischen Technologiefeldern von Concept Laser, schon lange bevor der Markt eine solche Lösung forderte. Diese vorausschauende Sichtweise führte zur Entwicklung und Markteinführung von QM Meltpool 3D, dem weltweit ersten Prozessüberwachungs-Tool dieser Art, welches auf der Metav 2016 mit dem International Additive Manufacturing Award 2016 (IAMA) ausgezeichnet wurde. QM Meltpool 3D liefert in Echtzeit qualitätsrelevante Daten zur Prozessüberwachung und -dokumentation, welche insbesondere für die Luft- und Raumfahrt sowie die Medizintechnik für die Bauteilherstellung und -qualifizierung unverzichtbar sind. Das System erfasst positionsbezogene Charakteristika des Schmelzbades während der Entstehung des Bauteils. Diese Daten können in einer dreidimensionalen Landkarte visualisiert und vom Anwender analysiert werden. Nach Auskunft des Herstellers ist das Analyse-Tool mit der HD-Auflösung einer Computer-Tomografie (CT) vergleichbar. Das Tool spart zudem Zeit und Geld gegenüber der herkömmlichen Bauteilprüfung. Der praktische Mehrwert dieser Neuerung ist aber nicht nur ein originäres Mittel zur aktiven Qualitätssicherung. In der Fertigung können Bauteiljobs durch iterative Variation der Parameter optimiert werden. Es können Supportstrukturen angepasst und vor allem die vorgelagerte Bauteilkonstruktion fertigungsgerechter ausgelegt werden. Nicht zuletzt bieten sich neue Möglichkeiten in der Materialforschung.

 

Neue Maschinenarchitektur als nächster Meilenstein

Der nächste Meilenstein wird ab Ende 2016 die kommerzielle Verfügbarkeit der neuen Maschinenarchitektur sein, hinter der die Vision der AM Factory of Tomorrow steht. Zukünftig gibt es alleinstehende Prozessstationen für den Bauprozess mit einem Bauraum von 400 x 400 x >400 mm³, die über 1 bis 4 Lasersysteme in Multilasertechnik von 400W- bis 1.000W-Laserquellen verfügen. Hinzu kommt ein neuer 2-Achsen-Beschichtungsprozess, welcher es erlaubt, die Rückfahrt des Beschichters parallel zur Belichtung durchzuführen. Dies führt zu einer wesentlichen Zeitersparnis beim Beschichtungsprozess. Ein automatisiertes Werkzeugwechselsystem, wie in der CNC-Maschinentechnik, verspricht zudem hohe Flexibilität sowie Zeitvorteile beim Rüsten der Maschine und reduziert den manuellen Eingriff des Bedieners. Für Aufrüst- und Abrüstvorgänge gibt es räumlich getrennte, autarke Handling-Stationen. Dies ermöglicht „optimale Nutzfenster“ bis hin zum Ideal einer 24/7-Verfügbarkeit der Anlagentechnik. Ebenso ist ein automatisierter Materialfluss ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. So kommen geschlossene Module für Transport und Materialbereitstellung an den Prozessstationen zum Einsatz. Dies und die Entkoppelung von Prozess und Handling vereinfachen jede Produktionsaufgabe. Parallel, statt sequenziell: Dieser Basisgedanke der neue Anlagen-Architektur von Concept Laser führt zu einer Steigerung der Verfügbarkeit und einer Minimierung der Stillstandszeiten. Doch der Grundgedanke der AM Factory of Tomorrow geht sogar über diesen Ansatz hinaus und sieht auch eine Vernetzung mit klassischen Fertigungsmethoden z. B. beim Post Processing der Bauteile vor. Die Umsetzung des Industrie 4.0-Leitgedankens sowie die von den Anwendern geforderte Anlagenlösung zur wirtschaftlichen Serienfertigung metallischer Bauteile werden konsequent umgesetzt.




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